Zielsetzung

 

 

 

 

Die am 29. Juni 2009 gegründete Unabhängige Wählergemeinschaft „Bürger für Herford“ sieht ihre Aufgabe darin, Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, sich aktiv für ihre Interessen und Wünsche einzusetzen, ihre Ängste und Sorgen auszusprechen und zusammen für das Gemeinwohl Herfords einzutreten.
Die gemeinschaftliche Arbeit dieser Wählergemeinschaft basiert auf respektvollem Umgang miteinander, mit anderen politischen Gruppierungen mit der Verwaltung und insbesondere mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Es geht uns nicht darum, Lokalpolitik neu zu erfinden, oder gar die Arbeit des Stadtrates und der Verwaltung herabzuwürdigen, sondern vielmehr darum, die tatsächlichen Anliegen der Bürger zu berücksichtigen und diese deutlich über die Interessen von Land, Bund, oder aber politischen Fraktionen zu stellen.

Herford steht für uns an erster Stelle und wir hoffen auf die Unterstützung vieler engagierter Bürger für ein lohnenswertes Ziel.

Konkrete Zielsetzung der „Bürger für Herford“:

Um unsere politische Intention zu konkretisieren, greife ich auf ein Zitat Richard von Weizsäckers zurück:

„Die Demokratie lebt von der Diskussion um den richtigen Weg. Deshalb gehört zu ihr der
Respekt vor der Meinung des anderen.“

Dieses Zitat beinhaltet die zwei wesentlichen Kernpunkte unserer Philosophie. Der gegenseitige Respekt als Grundlage für konstruktive Zusammenarbeit, sowie die Notwendigkeit, Probleme in offener Diskussion beim Namen nennen zu können, ohne „Fraktionsschelte“ befürchten zu müssen.

Wir sind davon überzeugt, dass der Bürger einen direkten Erfolg in seinem persönlichen Umfeld sehen muss, um sich wieder für Politik und Wahlen zu interessieren. Das heißt, Politik für Herford und nicht für Düsseldorf oder Berlin. Das heißt Politik für Bürger und nicht für Fraktionen oder Verwaltungen, damit der Bürger erkennt, dass seine gewählten Vertreter in erster Linie seinem Auftrag verpflichtet sind und nicht dem, was landes- oder bundespolitisch gerade opportun ist.

Um dieses politische Interesse zu wecken, muss der Bürger außerdem stärker einbezogen werden, er muss über Gesamtzusammenhänge informiert und, vor allem, mit mehr Gewicht in Entscheidungsprozesse eingebunden werden.
Wenn wir also über die „Belebung der Innenstadt“ sprechen, sollten wir diejenigen fragen, die die derzeitige Situation beurteilen können – Geschäftsleute, Anlieger und Konsumenten.
Wenn wir über „Bürgerkommune“ sprechen, sind die Einschätzungen und Vorschläge von Bürgern und Verwaltungsangestellten unverzichtbar.

Wenn wir über „familienfreundliches und altengerechtes Herford“ sprechen, sind die Erfahrungen von Eltern, Alleinerziehenden und älteren Mitbürgern unschätzbar, um nur einige Beispiele zu nennen.

Und wenn die Bürger von diesem Angebot keinen Gebrauch machen, dann müssen wir zu ihnen gehen und konkret fragen

„was können wir für Sie tun, damit wir ihrem Auftrag und unserem Mandat

noch gerechter werden können?!

 

Langfristige Ziele der „Bürger für Herford“:

  • Absolut sparsamer Umgang mit Steuergeldern, Subventionen und Fördermitteln
  • Bürgerbeteiligung vor Beschluss- und Entscheidungsfindung
  • Bürgernähe- nicht nur im Wahlkampf
  • Familien- und Seniorengerechtes Leben und Wohnen unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Entwicklung
  • Förderung von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden (§ 26 GO NRW)
  • Gleichberechtigung aller Bürger, Berufs- und Altersgruppen
  • Keine Vergeudung von Steuergeldern und oder Fördermitteln für Projekte, die nur wenige wollen
  • Kinder und Jugendliche von der Straße holen, indem Jugendprojekte, Treffpunkte und Sportangebote überdacht, und den gesellschaftlichen Ansprüchen angepasst werden
  • Reduzierung des nichtöffentlichen Teils von Rats- und Ausschusssitzungen
  • Sicherung der Innenstadt und des Bahnhofbereichs durch gemeinschaftliche, konstruktive Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Polizei
  • Stadtplanung unter Berücksichtigung wertvoller historischer Vorlagen
  • Stärkere Gewichtung des Bürgerwillens
  • Umweltfreundliche Verkehrspolitik