Um unsere politische Intention zu konkretisieren, greife ich auf ein Zitat Richard von
Weizsäckers zurück:
„Die Demokratie lebt von der Diskussion um den richtigen Weg. Deshalb gehört zu
ihr der Respekt vor der Meinung des anderen.“
Dieses Zitat beinhaltet die zwei wesentlichen Kernpunkte unserer Philosophie. Der
gegenseitige Respekt als Grundlage für konstruktive Zusammenarbeit, sowie die
Notwendigkeit, Probleme in offener Diskussion beim Namen nennen zu können,
ohne „Fraktionsschelte“ befürchten zu müssen.
Wir sind davon überzeugt, dass der Bürger einen direkten Erfolg in seinem
persönlichen Umfeld sehen muss, um sich wieder für Politik und Wahlen zu
interessieren. Das heißt, Politik für Herford und nicht für Düsseldorf oder Berlin. Das
heißt Politik für Bürger und nicht für Fraktionen oder Verwaltungen, damit der Bürger
erkennt, dass seine gewählten Vertreter in erster Linie seinem Auftrag verpflichtet
sind und nicht dem, was landes- oder bundespolitisch gerade opportun ist.
Um dieses politische Interesse zu wecken, muss der Bürger außerdem stärker
einbezogen werden, er muss über Gesamtzusammenhänge informiert und, vor
allem, mit mehr Gewicht in Entscheidungsprozesse eingebunden werden.
Wenn wir also über die „Belebung der Innenstadt“ sprechen, sollten wir diejenigen
fragen, die die derzeitige Situation beurteilen können – Geschäftsleute, Anlieger und
Konsumenten.
Wenn wir über „Bürgerkommune“ sprechen, sind die Einschätzungen und Vorschläge
von Bürgern und Verwaltungsangestellten unverzichtbar.
Wenn wir über „familienfreundliches und altengerechtes Herford“ sprechen, sind die
Erfahrungen von Eltern, Alleinerziehenden und älteren Mitbürgern unschätzbar.
Um nur einige Beispiele zu nennen.
Und wenn die Bürger von diesem Angebot keinen Gebrauch machen, dann müssen
wir zu ihnen gehen und konkret fragen „was können wir für Sie tun, damit wir ihrem
Auftrag und unserem Mandat noch gerechter werden können?!
Daniel Brumberg
Vorsitzender der „Bürger für Herford“